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22 Bahnen
Im Gespräch geht es um die besonderen Herausforderungen einer Romanadaption, die Balance zwischen Werktreue und filmischer Eigenständigkeit sowie um die enge Zusammenarbeit mit Regie und Produktion. Elena Hell erzählt, wie sie Figuren, Themen und Dramaturgie für die Leinwand entwickelt hat, welche Szenen und Motive es aus dem Roman in das Drehbuch geschafft haben und wo sie schmerzliche Abstriche machen musste. Außerdem diskutieren die drei, wie Humor, Rückblenden und die komplexen Beziehungen der Figuren filmisch umgesetzt wurden. Der Film, prominent besetzt mit Luna Wedler, Janis Niewöhner und Laura Tonke, startet am 4. September in den Kinos.
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Auf der Walz
Die alte Tradition der wandernden Handwerksgesellen ist nach wie vor intakt. Etwa 500 junge Männer und inzwischen auch Frauen sind wohl in Deutschland auf der Walz. Kein Geld von zu Hause, kein Mobiltelefon, kein fester Wohnsitz, keine längeren Jobs. Michael Kenda baute daraus einen Degeto-Film irgendwo zwischen romantischer Dramedy, Roadmovie und modernem Heimatfilm.
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Filmakademie Ludwigsburg
Die beiden Absolventinnen leiten inzwischen selbst den Studiengang und berichten über ihre Studierenden und warum die Filmakademie trotz der „kleinen Stadt“ für viele Kreative ein Magnet ist: praxisnahe Lehre, interdisziplinäre Projekte mit Animation, Games und Schauspiel – und die Möglichkeit, auch ohne Abitur aufgenommen zu werden. Weitere Themen sind Campus‑Atmosphäre, zunehmende Diversität der Jahrgänge, Genre‑Offenheit, Trigger Warnings in der Lehre sowie Chancen und Grenzen von KI für Autorinnen.
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Die Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf
Wir starten eine kleine Reihe mit Gesprächen über die Filmhochschulen in Deutschland. Ihre Drehbuchausbildung, ihre Studierenden und Lehrkräfte. Wir beginnen mit Torsten Schulz. Er ist Dekan des Drehbuch-Studienganges an der renommierten Filmuniversität Babelsberg, die aus der Hochschule für Film und Fernsehen der DDR hervorging.
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Was meinen Sie, Madame ChatGPT?
Im dritten Jahr der allgemein zugänglichen künstlichen Intelligenz hat sich einiges verbessert. Oliver berichtet aus dem Nähkästchen, und dann machen wir einen kleinen Praxistest. Das Fazit fällt gemischt aus.
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Das Drehbuch im Schneideraum – Mit Hansjörg Weißbrich
Wie lesen Editoren Drehbücher? Was entdecken sie zwischen den Zeilen, das andere oft überblättern? Im Gespräch mit einem der profiliertesten deutschen Filmeditore, bekannt durch Arbeiten an Crazy, Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste und dem international gefeierten She Said, erkunden wir das Verhältnis, das Drehbuch und Schnitt verbindet. Weißbrich verrät, wie Montage die emotionalen Inhalte eines Scripts entfaltet, es manchmal sogar vor dem K.O. bewahrt – und warum der Schnittraum keine Reparaturwerkstatt, sondern ein Ort kreativer Wiedergeburt ist. Drehbuchautorinnen und -autoren bekommen klare, praxisnahe Empfehlungen, damit ihre Texte im Schneideraum verstanden werden.
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Parallel Me – Gespräch mit Jana Burbach
Die Serie erzählt die Geschichte von Toni, einer jungen Frau, die sich an einem Tiefpunkt in ihrem Leben befindet und die Möglichkeit erhält, in parallele Realitäten einzutauchen. Diese Erfahrung zwingt sie, sich mit verschiedenen Versionen ihrer selbst auseinanderzusetzen und stellt ihre Vorstellungen von Identität und Realität auf die Probe. Jana Burbach teilt mit uns die Inspiration hinter der Serie, den kreativen Prozess und die Herausforderungen bei der Darstellung komplexer Themen wie Lebensentwürfe und Selbstwahrnehmung. Ein aufschlussreiches Gespräch für alle, die sich für innovative Erzählweisen und tiefgründige Charakterstudien interessieren.
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Das zweite Attentat (ARD)
Oliver Bottini teilt Einblicke in die Entstehung der Serie, die Verknüpfung von Fiktion und realen Ereignissen sowie seine Erfahrungen als Drehbuchautor. Die Produktion erzählt die Geschichte von Alex Jaromin, der nach dem Tod seiner Mutter Hinweise entdeckt, die die offiziellen Erklärungen zum tödlichen Attentat auf seinen Vater vor 20 Jahren infrage stellen. Seine Nachforschungen führen ihn in ein Netz aus politischen Intrigen und Geheimdienstoperationen, die bis zum Irakkrieg 2003 zurückreichen. Wir diskutieren die Herausforderungen bei der Adaption seines Romans "Einmal noch sterben" und die Zusammenarbeit mit Produzent Mario Krebs. Ein aufschlussreicher Blick hinter die Kulissen eines packenden Politthrillers, der aktuelle Themen aufgreift.
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Wie läuft das mit der VG-Wort?
Heute geht's ums Geld und wie Autoren an welches kommen können! VG-Wort Vorstand Jochen Greve erklärt Grundzüge und aktuelle Entwicklungen in der Verwertungsgesellschaft und appeliert: Mitglied werden. Karin Leidenberger vom Versorgungswerk der Autoren erklärt mögliche Zuschüsse zur Altersversorgung.
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Krank – Gespräch mit Samuel Jefferson
Wir sprechen mit Samuel Jefferson, dem kreativen Kopf hinter „Krank“, einem realistischen und ungeschönten Krankenhausdrama. Der Autor und Showrunner erzählt, wie seine Erfahrungen als Notarzt in London den Grundstein für die Serie legten. Wir diskutieren, warum Authentizität im medizinischen Genre oft fehlt und wie sich die Serie von anderen Formaten abhebt. Zudem erfahren wir, wie Berlin als Stadt zu einem eigenen Charakter in der Serie wurde. Auch die ungewöhnliche Besetzung mit weniger bekannten Schauspielern und die Entwicklung der Hauptfiguren stehen im Fokus. Abschließend gibt es spannende Einblicke in den kreativen Prozess und die Zusammenarbeit im Showrunning-Team. Die Serie läuft auf AppleTV+.
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